Globuli Angst: Welche Globuli wirken gegen Angst und Panik?

Globuli Angst

Globuli Angst: Die Entstehung von Angstgefühlen ist das Ergebnis einer komplexen Interaktion zwischen biologischen und psychologischen Faktoren. Dabei handelt es sich zunächst um eine normale menschliche Emotion, die überlebenswichtig für Mensch und Tier ist.

Denn Angstgefühle schützen uns vor potenziellen Gefahren. Die Gefühle werden jedoch zu einer Störung, wenn sie übermäßig oder unangemessen sind, und verhindern, dass Du Dein Leben auf normale Weise führst.

Um aus dieser Situation herauszukommen, nutzen einige Betroffene Globuli gegen Angst und Unsicherheit. Globuli bei Ängsten sind in der alternativen Medizin weit verbreitet und werden oft als sanfte und natürliche Lösung für eine Vielzahl von Beschwerden angepriesen.

Die Anwendung von Globuli als Stimmungsaufheller und gegen Ängste ist seit Längerem Gegenstand kontroverser Diskussionen und wirft diverse Fragen zur Wirksamkeit und Sicherheit auf. 

In diesem Zusammenhang werden auch Konzepte wie die Depression und Epigenetik ins Spiel gebracht. Zum einen können Ängste und Depressionen eng miteinander verbunden sein, da sie ähnliche Symptome und zugrunde liegende Mechanismen aufweisen.

Auf der anderen Seite geht die Epigenetik davon aus, dass frühe Lebenserfahrungen und Umweltfaktoren epigenetische Veränderungen verursachen können, die potenziell das Risiko für die Entwicklung von Angststörungen erhöhen. 

Da es sich bei der Epigenetik um ein vergleichsweise modernes Forschungsfeld handelt, sind viele Annahmen bisher nicht wissenschaftlich bewiesen. Das dynamische und interdisziplinäre Forschungsfeld besitzt jedoch das Potenzial, unser Verständnis von Gesundheit und Krankheit in Zukunft zu verändern, sofern professionell durchgeführte Studien gesicherte Erkenntnisse bringen.

Globuli gegen Angst und Panik

Wie kommt es zu einer Angststörung?

Wie eine Angststörung entsteht, lässt sich nicht immer eindeutig sagen. Oftmals sind es verschiedene Faktoren, die zusammenkommen. Im Rahmen der Epigenetik wird die epigenetische Vererbung als mögliche Ursache thematisiert.

Diese konnte wissenschaftlich jedoch bislang nicht eindeutig bewiesen werden. Fest steht hingegen, dass Menschen mit einem Familienangehörigen ersten Grades, der an einer Angststörung leidet, ein höheres Risiko haben, selbst eine Angststörung zu entwickeln.

Ein weiterer wesentlicher Punkt sind kognitive Faktoren. Negative Denkmuster und Überzeugungen können Ängste verstärken beziehungsweise aufrechterhalten. Betroffene neigen dazu, sich auf bedrohliche oder negative Informationen zu konzentrieren und mögliche Bedrohungen zu überschätzen.

Dies kann zu einem Teufelskreis führen, bei dem Ängste die negativen Gedanken verstärken und umgekehrt. Chronischer Stress kann diesen Effekt weiter verstärken. Die Personen wünschen sich dann mehr Energie im Alltag, da sie sich kraftlos und niedergeschlagen fühlen. 

Wenn Du zu den Menschen gehörst, die sehr empfindlich auf Stress reagieren und Schwierigkeiten haben, mit Unsicherheit und Unvorhersehbarkeit umzugehen, solltest Du am besten bereits präventiv tätig werden. Das geht etwa mit einem Resilienztraining.

Dieses ist ein Ansatz zur Stärkung der psychischen Widerstandsfähigkeit. Du lernst folglich, Herausforderungen zu bewältigen und Dich unvorhersehbaren Bedingungen anzupassen. 

Ebenfalls sinnvoll sein kann eine Ausbildung zum Mental Coach. Dieser vermittelt Dir eine Vielzahl von Fähigkeiten, Kenntnissen und Techniken, um anderen Personen dabei zu helfen, ihre mentale Gesundheit zu verbessern. Dieses Wissen kannst Du jedoch genauso nutzen, um an Deinem persönlichen Wachstum zu arbeiten. Hast Du traumatische Erfahrungen gemacht, ist hingegen der Gang zu einem Psychologen wichtig

Die Entwicklung einer Angststörung kann auch als eine Art Lernprozess angesehen werden. Durch Beobachtung oder persönliche Erfahrung können Menschen lernen, Angst vor bestimmten Objekten oder Situationen zu entwickeln.

Des Weiteren können einige medizinische Erkrankungen Angstsymptome verursachen oder verschlimmern. Auch der regelmäßige Missbrauch von Substanzen wie Alkohol, Drogen oder bestimmten Medikamenten kann auf Dauer eine Angststörung begünstigen. 

3 Arten von Angststörungen

Eine Angststörung kann folglich verschiedene Ursachen haben. Oft merken es die Betroffenen erst zu spät, wenn alles zu viel wird. In manchen Fällen hat sich dann bereits eine generalisierte Angststörung entwickelt.

Menschen mit einer generalisierten Angststörung erleben oft eine konstante, überwältigende Sorge über verschiedene Aspekte ihres Lebens. Das können die eigene Gesundheit, Finanzen, Arbeit oder Beziehungen sein. Die Sorgen sind schwer zu kontrollieren und können den Alltag erheblich beeinträchtigen.

Neben den immer wiederkehrenden negativen Gedanken treten zudem häufig körperliche Symptome wie …

  • Muskelverspannungen,
  • Kopfschmerzen,
  • Magen-Darm-Probleme und
  • Schlafstörungen

auf.

Musst Du ein Trauma verarbeiten, kann sich eine Angststörung auch in Form von Panik zeigen. Panikattacken sind plötzliche und intensive Anfälle. Betroffene können das Gefühl haben, die Kontrolle zu verlieren, verrückt zu werden oder zu sterben.

Menschen mit Panikstörung entwickeln oft eine Furcht vor erneuten Anfällen. Dies wiederum kann zu einem Vermeidungsverhalten führen, das ihr Leben stark einschränkt. Hilfe erhoffen sich die Leidenden beispielsweise von Globuli gegen Panikattacken.

Weitere mögliche Arten von Angststörungen sind zum Beispiel diese:

  • Phobien: Phobien können sich auf nahezu alles konzentrieren. Die häufigsten sind spezifische Phobien wie Flugangst oder Höhenangst. Auch Tierphobien, etwa vor Schlangen, Spinnen oder Hunden, kommen häufig vor. Menschen mit Phobien neigen oft dazu, Situationen zu vermeiden, die ihre Ängste auslösen könnten.
  • Zwangsstörung: Hierbei geht es um zwanghafte Verhaltensweisen. Es treten wiederkehrende, unerwünschte Bilder oder Impulse auf, die Stress verursachen und dann zu Zwangshandlungen führen. Das kann etwa sein, dass elektronische Geräte vor dem Verlassen der Wohnung mehrmals kontrolliert werden oder man sich ständig die Hände wäscht beziehungsweise desinfiziert. 
  • Soziale Phobie: Personen mit einer sozialen Angststörung fürchten sich davor, von anderen negativ bewertet oder beurteilt zu werden. Darüber hinaus sind sie generell nicht gern unter Menschen und meiden es häufig, mit anderen Personen zu kommunizieren. In einer Menschengruppe fühlen sie sich unwohl.
Globuli gegen Ängste

Globuli Angst: Welche Globuli helfen gegen Angst und Unruhe?

Homöopathische Mittel können als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes zur Behandlung von Angststörungen eingesetzt werden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Homöopathie eine individuelle Beratung benötigt und die Wahl des richtigen Mittels von den spezifischen Symptomen des Einzelnen abhängt.

Aus diesem Grund sollte stets ein erfahrener Homöopath oder Heilpraktiker zu Rate gezogen werden. Eine ausführliche Anamnese und eine individuelle Betreuung sind entscheidend für den Erfolg der Behandlung.

Ansprechpartner kann zudem eine Person sein, die eine Ausbildung zum Epigenetik Coach abgeschlossen hat, sofern sie umfassendes Wissen über Homöopathie besitzt. Hierfür sollte sie Dir einen Nachweis zeigen können, um sicherzugehen, dass Du an einen seriösen Fachmann gerätst. 

Globuli gegen Angstzustände, die hierbei zum Einsatz kommen, sind beispielsweise: 

  • Aconitum napellus: Dieses Mittel kann als Globuli gegen Angst und Panik bei plötzlich auftretenden Symptomen verwendet werden. Die Patienten haben zum Beispiel Herzrasen, Todesangst oder zittern stark. 
  • Lycopodium clavatum: Der Wirkstoff ist auch als Bärlapp bekannt und wird beispielsweise bei Prüfungsangst oder einer sozialen Phobie empfohlen. Das heißt, es geht hierbei um Personen, die dazu neigen, sich unsicher zu fühlen oder ein mangelndes Selbstvertrauen besitzen.
  • Gelsemium sempervirens: Gelsemium wird oft bei Ängsten vor bevorstehenden Ereignissen oder Leistungsangst verwendet. Die Betroffenen können sich schwach, zittrig oder erschöpft fühlen und zudem sehr aufgeregt sein. 

Leidest Du aufgrund Deiner Angststörung unter einer starken Erschöpfung, kann Acidum Phosphoricum zum Einsatz kommen. Dieses wird aus Phosphorsäure hergestellt und soll gegen Schlafstörungen, Stress und Nervosität helfen. Darüber hinaus sind bei Erschöpfung Komplexmittel aus der Homöopathie erhältlich. 

Beachten solltest Du, dass die Homöopathie nur einer von verschiedenen Heilansätzen ist und ihre Wirksamkeit wissenschaftlich nicht bewiesen ist. Stattdessen ist nach wie vor sehr umstritten, ob Globuli gegen Angst überhaupt helfen. Du solltest Dich daher bei Angstzuständen unbedingt auch an einen Arzt oder Psychotherapeuten wenden.

Dr. med. Manuel Burzler, Mitgründer von HealVersity, ist ein Pionier im Bereich der funktionellen Medizin und Epigenetik. Seit der Gründung im Jahr 2020 setzt er seine umfassenden Kenntnisse ein, um HealVersity an die Spitze der innovativen Gesundheitsbranche zu führen.

Unter seiner Leitung hat das Unternehmen nicht nur eine führende Rolle in der Entwicklung von Konzepten für Epigenetik-Coachings eingenommen, sondern bietet auch die erste zertifizierte Fortbildung in diesem Bereich an.

Er verbindet in seiner Arbeit Persönlichkeitsentwicklung mit medizinischer Expertise, um neue Wege für das Wohlbefinden der Menschen zu schaffen.

Dr. med. Manuel Burzler | Epigenetik-Coach
Dr. med. Manuel Burzler
Med. Experte für funktionelle Medizin & Epigenetik
Ausbilder und Gründer
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