Motivationscoach: Der Schlüssel zur Selbstverwirklichung

Motivationscoach

Motivation ist der Antrieb, den wir für unser Leben brauchen. Manchmal gerät er ins Stocken und dann trittst du auf der Stelle. Genau hier setzt der Motivationscoach an: Er gibt dir den nötigen Anstoß, um in persönlichen und beruflichen Bereichen wieder Fahrt aufzunehmen. 

In diesem Blog erfährst du, was Motivationscoaches genau tun und wie du selbst einer werden kannst. Wir beleuchten die Rolle eines Motivationscoaches und die Methoden. Entdecke, wie du diese Fähigkeiten erlernst und anwendest, um anderen auf ihrem Weg zu Erfolg und Erfüllung zu helfen.

Die Bedeutung von Motivation

Motivation ist die psychologische Antriebskraft, die hinter all unseren Handlungen steht, um unsere Ziele zu erreichen. Sie bezieht sich auf grundlegende Bedürfnisse wie zum Beispiel Hunger oder Sicherheit, aber auch auf höhere Ziele wie Selbstverwirklichung.

Motivation ist entscheidend für das persönliche Wachstum, Erfolg (zum Beispiel in Schule oder Beruf) und das allgemeine Wohlbefinden. Deshalb spielt sie in nahezu allen Aspekten des Lebens eine entscheidende Rolle.

Motivation im persönlichen Kontext

Im persönlichen Kontext spielt Motivation eine zentrale Rolle. Sie regt zu vielen Dingen an, die für Wachstum und Wohlbefinden entscheidend sind. Dazu gehört unter anderem, neue Fähigkeiten zu erlernen, Beziehungen zu vertiefen, die eigene Gesundheit zu verbessern oder persönliche Projekte voranzutreiben.

Wenn wir motiviert sind, fühlen wir uns lebendig, zielgerichtet und in der Lage, Herausforderungen zu meistern. Ohne Motivation können dagegen Ziele und Träume unerreichbar scheinen, was zu Frustration und einem Gefühl der Stagnation führen kann.

Motivationstraining

Motivation im beruflichen Kontext

Im beruflichen Kontext ist Motivation ein unverzichtbarer “Motor” für Leistung, Produktivität und damit auch für beruflichen Erfolg. Sie regt die Beschäftigten dazu an, sich Herausforderungen zu stellen, ihre Fähigkeiten zu verbessern sowie neue Ideen und Innovationen voranzutreiben.

Eine hohe Arbeitsmotivation geht oft mit einer positiven Arbeitsatmosphäre und höherer Arbeitszufriedenheit einher. Das führt zu einer besseren Arbeitsqualität, höherer Produktivität, einem geringeren Krankenstand und geringerer Fluktuation.

Lässt sich die Motivation eines Menschen verändern?

Die Motivation eines Menschen ist dynamisch: Das heißt, sie verändert sich ständig, unter anderem durch bestimmte Lebensereignisse oder soziale Einflüsse. So kann es unter anderem sein, dass die Geburt eines Kindes zu einem gesünderen Lebensstil der Eltern führt oder jemand in einem neuen Job endlich eine wichtige Fortbildung absolviert.

Mangelt es jedoch an Motivation in einem bestimmten Bereich, kommt es zu Problemen. Hier ist Hilfe von außen hilfreich, wie zum Beispiel ein Motivationstraining oder Motivationscoaching. Beide Begriffe werden häufig synonym verwendet und tatsächlich weisen sie einige Gemeinsamkeiten auf. 

Beide Methoden:

  • wollen einen bestimmten Zielzustand erreichen, indem sie vorhandene Defizite gezielt bearbeiten
  • zielen darauf ab, das Verhalten des Klienten zu erweitern / flexibler zu machen und damit seine Leistungsfähigkeit zu verbessern
  • lassen sich im privaten sowie beruflichen Bereich einsetzen
  • können praktische Übungen enthalten
  • sind nicht geeignet zur Verbesserung schwerwiegender psychischer Probleme oder Erkrankungen

Dennoch handelt es sich um zwei verschiedene Methoden, die sich in mehrfacher Hinsicht unterscheiden.

Motivationstraining

Motivationstrainings finden häufig in klar strukturierten und standardisierten Formaten statt, zum Beispiel in Seminaren, Workshops oder Online-Kursen. Sie richten sich meistens an eine breitere Zielgruppe. Den Teilnehmern werden in einem zeitlich begrenzten Rahmen Einsichten und Werkzeuge vermittelt, mit denen sie ihre Motivation steigern können.

Das Ziel besteht darin, konkrete Verhaltensdefizite zu analysieren sowie besondere Verhaltensweisen auf- und auszubauen, um diese Defizite zu beheben. Dabei agiert der Trainer immer als Experte und Anleiter. Er bestimmt den Ablauf sowie den Inhalt des Trainings.

Ein Motivationstraining ist eher eine fachliche Anleitung oder Unterweisung, die der Trainer den Teilnehmern gibt.

Motivationscoaching

Ein Motivationscoaching verfolgt dagegen einen personalisierten Ansatz. Dabei arbeitet der Coach eng mit einem einzelnen Klienten zusammen. Er passt seine Techniken sowie seine Strategien an die spezifischen Bedürfnisse des Klienten an. Coach und Klient agieren auf einer Ebene als gleichwertige Gesprächspartner.

Beide bestimmen den Ablauf und Inhalt des Coachings, das sich oft über einen längeren Zeitraum erstreckt. Dabei geht es darum, die Aufgaben zu erkennen und zu analysieren, die jemand erfüllen muss, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Hierzu geht der Coach tiefer auf konkrete Hindernisse ein, die sich aus persönlichen Überzeugungen oder Verhaltensmustern ergeben können. Im Motivationscoaching lernt der Teilnehmer, wie er sein Denken und Verhalten langfristig verändert, um seine Motivation zu steigern. Es bietet somit “Hilfe zur Selbsthilfe“.

Was macht ein Motivationscoach?

Ein Motivationscoach hilft seinen Klienten, ihre Ziele zu erreichen, indem er ihnen hilft, ihre Motivation zu steigern. Dadurch können die Klienten ihr eigenes Potenzial voll ausschöpfen und mögliche Hindernisse auf ihrem Weg zum Ziel überwinden.

Die Ratschläge und Methoden des Motivationscoaches basieren auf verschiedenen pädagogischen und psychologischen Theorien und Verfahren. Diese können zum Beispiel dabei helfen, positive Denkmuster zu entwickeln. Das steigert dein Selbstvertrauen und hilft dir bei den einzelnen Schritten auf deinem Weg zum Ziel.

Dabei kann ein Motivations-Coaching helfen

Um ein Ziel zu erreichen, sind verschiedene Schritte nötig. Hakt es bei einem dieser Schritte, ist ein Vorwärtskommen schwierig. Ein Motivations-Coach hilft dir, zu erkennen, welche Schritte du für dein Ziel gehen musst.

Zudem werden dir Tipps gegeben, wie dir das am besten gelingt: Dazu gehört vor allem Selbstreflexion. Das bedeutet, du reflektierst dein eigenes Denken und Handeln in der Vergangenheit und Gegenwart und überlegst dir, wie du dir die ideale Zukunft vorstellst. Das hilft, die aktuelle Situation objektiv einzuschätzen und sich eindeutige Ziele zu setzen.

In den nächsten Schritten geht es darum, einen Aktionsplan zu erstellen und die Fortschritte zu kontrollieren. Dabei unterstützt dich der Coach, doch er nimmt dir keine Aufgabe ab. Vielmehr begleitet er dich mit seinen Tipps und Techniken auf deinem Weg, den du selbst gehen musst, um deine Ziele zu erreichen.

Motivationscoaching

Arbeitsfelder

Als Motivationscoach kannst du in verschiedenen Arbeitsfeldern tätig sein. Zum Beispiel in privaten Praxen, im Gesundheitswesen, im Unternehmenskontext, im Bildungswesen, im Sportbereich oder im gemeinnützigen Sektor.

In der Regel unterstützt ein Motivations-Coach Einzelpersonen in ihrer persönlichen und/oder beruflichen Entwicklung. Im Rahmen der persönlichen Entwicklung geht es häufig darum, die eigene Work-Life-Balance zu verbessern, Selbstvertrauen aufzubauen, persönliche Hindernisse zu überwinden und spezifische Lebensziele zu erreichen.

Diese Lebensziele können sich beispielsweise auf gesundheitliche Themen beziehen (wie Gewichtsabnahme oder mit dem Rauchen aufhören) oder auf Lebensübergänge (wie Elternschaft oder Ruhestand).

Im beruflichen Kontext kann ein Motivations-Coach junge Menschen unterstützen, ihre Lern- und Ausbildungsziele zu erreichen. Er kann ihnen beim Einstieg in den Arbeitsmarkt oder bei einem Jobwechsel helfen.

Durch die genaue Definition beruflicher Ziele lassen sich Strategien für den beruflichen Erfolg entwickeln und die Arbeitsmotivation verbessern. Davon profitieren nicht nur die Personen selbst, sondern auch ihre Arbeitgeber.

Unabhängig davon, für welches Arbeitsfeld du dich entscheidest, das Ziel ist immer das gleiche: die Motivation der/des Klienten fördern und ihnen dabei zu helfen, ihre Potenziale voll auszuschöpfen und ihre persönlichen Ziele zu erreichen.

Ausbildung zum Motivationscoach

Der Begriff Motivationscoach ist nicht gesetzlich geschützt. Es gibt also keine spezielle Ausbildung, die du absolviert haben musst, um dich Motivationscoach zu nennen. Allerdings bieten zahlreiche Institute Aus- und Fortbildungen zum Motivationscoach an.

Darin lernst du, mit welchen Methoden du Menschen motivieren und dabei unterstützen kannst, ihre Ziele zu erreichen.

Voraussetzungen

Spezielle Voraussetzungen gibt es nicht, das heißt, es ist weder ein spezieller Bildungsabschluss noch eine bestimmte vorherige Ausbildung nötig, um Motivations-Coach zu werden. Es gibt jedoch Berufe und Ausbildungen, die thematisch ähnlich sind und sich gut als Grundlage eignen. 

Hierzu gehören eine Ausbildung zum Lerncoach oder Gesundheitscoach, eine Mental Coach Ausbildung oder die Epigenetik Coach Ausbildung von HealVersity. Auch im Rahmen einer Heilpraktiker Weiterbildung können Seminare zum Motivations-Coaching sinnvoll sein.

Zwingend erforderlich ist all das jedoch nicht. Grundsätzlich kann jeder eine Ausbildung zum Motivations-Coach machen, der Spaß daran hat, Menschen zu helfen, ihre Ziele zu erreichen. 

Ferner solltest du jedoch noch einige Eigenschaften mitbringen, die deine Arbeit als Coach erleichtern. Zum einen solltest du über ein gesundes Selbstbewusstsein verfügen und selbstsicher auftreten.

Ein Coaching ist nur dann erfolgreich, wenn der Coach selbst glaubwürdig ist. Dazu gehört, dass er oder sie selbst das lebt, was er im Coaching vermittelt. Mit anderen Worten: Du solltest ein Vorbild sein und bereits einige persönliche Ziele erreicht haben, von denen du berichten kannst.

Um die Motivation eines Menschen zu verändern, ist es wichtig, sich in ihn hineinzuversetzen, um zu verstehen, was ihn bislang davon abgehalten hat, seine Ziele zu erreichen. Hierfür bedarf es Empathie, die du als Coach unbedingt mitbringen solltest.

Formen, Dauer und Kosten der Coach Ausbildung

Da es keine einheitliche, allgemein anerkannte Regelung für diesen Beruf gibt, können Formen und Dauer der Coach Ausbildung je nach Anbieter und Programm variieren. So gibt es zertifizierte Coaching-Ausbildungsprogramme von verschiedenen Verbänden oder Institutionen, die einige Wochen bis Monate dauern können.

Eine Alternative sind Online-Kurse und Fernstudienprogramme. Diese können sich ebenfalls über Wochen oder Monate erstrecken, erlauben jedoch mehr zeitliche und räumliche Flexibilität.

Für diejenigen, die schon in verwandten Bereichen tätig sind, wie zum Beispiel Beratung, Bildung oder Psychologie, bieten Workshops und Kurzseminare eine Möglichkeit, spezifische Kenntnisse im Bereich des Motivationscoachings zu erwerben.

Diese Angebote sind in der Regel kürzer und dauern wenige Tage bis Wochen. Je nach Ausbildungsform und Anbieter variieren die Kosten.

Ausbildungsinhalte

Auch die Inhalte und Schwerpunkte der Ausbildung können variieren. Die meisten Programme beginnen mit einer allgemeinen Einführung, in der die Teilnehmer die Prinzipien und Ethik des Coachings kennenlernen und erfahren, welche Rolle und Verantwortlichkeiten ein Coach hat.

Zu dem theoretischen Teil gehört auch die Vermittlung verschiedener psychologischer Motivationstheorien, um ein Verständnis der psychologischen Grundlagen von Motivation und Verhalten aufzubauen. Diese Motivationstheorien gilt es dann im Coaching anzuwenden.

Dazu erlernen die Teilnehmer verschiedene Kommunikations-, Zuhör- und Fragetechniken sowie weitere Methoden, die bei der Arbeit mit den Klienten wichtig sind.

Hierzu gehören insbesondere Methoden, die dabei helfen:

  • das Selbstbewusstsein und Selbstverständnis der Klienten zu fördern
  • Ziele zu identifizieren und zu strukturieren
  • Handlungspläne zu erstellen
  • Blockaden zu überwinden
  • zielführend mit Herausforderungen und Rückschlägen umzugehen

Neben diesen theoretischen Inhalten gehören auch praktische Anwendungen und Übungen zur Coaching-Ausbildung, wie zum Beispiel Fallstudien oder Rollenspiele.

Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung

Motivationscoaches haben zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, in denen sie ihr Wissen und Können vertiefen und/oder erweitern können. Dazu gehören einzelne Kurse zu speziellen Themen, wie zum Beispiel Resilienztraining oder ein Coaching für Persönlichkeitsentwicklung.

Mit zusätzlichen Ausbildungen, wie beispielsweise von HealVersity, kannst du in Abhängigkeit von deinen persönlichen Interessen und Fähigkeiten Schwerpunkte bei deiner Arbeit als Motivationscoach setzen.

Dr. med. Manuel Burzler, Mitgründer von HealVersity, ist ein Pionier im Bereich der funktionellen Medizin und Epigenetik. Seit der Gründung im Jahr 2020 setzt er seine umfassenden Kenntnisse ein, um HealVersity an die Spitze der innovativen Gesundheitsbranche zu führen.

Unter seiner Leitung hat das Unternehmen nicht nur eine führende Rolle in der Entwicklung von Konzepten für Epigenetik-Coachings eingenommen, sondern bietet auch die erste zertifizierte Fortbildung in diesem Bereich an.

Er verbindet in seiner Arbeit Persönlichkeitsentwicklung mit medizinischer Expertise, um neue Wege für das Wohlbefinden der Menschen zu schaffen.

Dr. med. Manuel Burzler | Epigenetik-Coach
Dr. med. Manuel Burzler
Med. Experte für funktionelle Medizin & Epigenetik
Ausbilder und Gründer
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