TraumaDialog® Practitioner Ausbildung
Kompetenz für deine Arbeit und Klarheit für dein Leben: Deine Ausbildung für traumasensible Begleitung und tiefgreifende Selbsterfahrung.
Drei erfahrungsorientierte 5-tägige Workshops in Präsenz
Innovative TraumaDialog®-Methode über drei Trauma-Ebenen
Für Coaches, Therapeuten und alle, die Menschen die Trauma begleiten und lösen möchten
Dein aktueller Alltag
Kennst du das?
Trotz vieler Erkenntnisse verändern sich bestimmte Muster bei dir und/oder deinen Klienten nicht nachhaltig.
Du kennst die Symptome eines nicht regulierten Nervensystems, aber dir fehlen die Tools, um an die Ursache heranzukommen.
Manche Themen deiner Klienten gehen dir sehr nah und es fällt dir schwer, dich abzugrenzen.
Du suchst nach einem Weg, der echte Verbindung schafft, zu anderen und zu dir selbst.
Das fehlende Puzzleteil ist das Wissen und die Kompetenz um Traumata.
Stell dir eine Welt vor, in der Verständnis und Dialog die Grundlage bilden. Für ehrliche, harmonische Familien und Partnerschaften, für gesunde Organisationen und Kulturen, bis hin zu einer friedlichen Weltgemeinschaft.
In der TraumaDialog® Practitioner Ausbildung lernst du genau das: Eine innovative Gesprächs- und Kommunikationsmethode für Gruppen, Einzelpersonen und soziale Systeme. Du lernst einen ressourcenorientierten Umgang, der Trauma nicht als Defizit, sondern als Ressource und Chance begreift.
Und du verstehst, dass Trauma in zwei Richtungen wirkt: Vom Individuum zum Kollektiv und vom Kollektiv zum Individuum. Die meisten Ansätze betrachten nur den ersten Fall, jedoch wirkt der zweite deutlich stärker, hier liegt das größte Potenzial für Veränderung.
Halt und Orientierung
Führe deine Klienten durch intensive emotionale Prozesse, ohne selbst ins Schwanken zu geraten und lerne, wie du dabei selbst reguliert bleibst.
Vom Muster zur Wurzel
Erkenne die wahren Ursachen hinter wiederkehrenden destruktiven Mustern und lerne, sie nachhaltig zu integrieren.
Erleben statt nur Verstehen
In intensiven Offline-Workshops verlässt du die reine Theorie und verankerst das Wissen spürbar und dauerhaft in deinem eigenen Nervensystem.
Gelebte Expertise
Profitiere von der Erfahrung der Entwickler der TraumaDialog®-Methode Axel Dubinski und Sabine Moosburger sowie von der Kompetenz von Dr. Andreas Hetmanek, die alle fachliche Exzellenz mit tiefer Menschlichkeit verbinden.
Ein integrativer Ansatz
Die einzigartige Verbindung aus biografischer, transgenerationaler und kollektiver Arbeit macht TraumaDialog® zu einer echten Innovation in der traumasensiblen Begleitung.
Transformation durch Gemeinschaft
Erlebe die heilsame Kraft einer Gruppe, die dich trägt, und den geschützten Raum für deine eigene Transformation.
Eine einzigartige Ausbildung, die deine Coaching-Kompetenz abrundet
Die TraumaDialog® Ausbildung umfasst drei intensive 5-Tages-Workshops in Präsenz. Wir bewegen uns vom Individuum über die Familie hin zum System – ein Weg, der aufeinander aufbaut und tiefgreifendes Verstehen ermöglicht.
MODUL 1: Biografisches Trauma
einzeln buchbar
Voraussetzung für weitere Module
Der Ursprung der eigenen Geschichte. Dieses Modul widmet sich dem Verständnis der individuellen Prägung. Wir untersuchen, wie Trauma in der Kindheit und im Erwachsenenalter entsteht und welche langfristigen Auswirkungen Bindungs- und Entwicklungstraumata auf das Nervensystem haben.
5-tägiger Intensiv-Workshop in Präsenz
Eine Live-Online-Begrüßung vorab plus 2 nachfolgende Q&A-Termine inklusive
Seminarhotel Jonathan, Kellerstraße 5 83339 Chieming / Hart, Deutschland
Gruppengröße max. 30 Personen
Für Coaches, Therapeuten und alle, die Menschen begleiten sowie als intensive Selbsterfahrung
- Grundlagen & Theorie: Einführung in die Geschichte der Traumatherapie, Definitionen, Arten und Ebenen von Trauma sowie die Voraussetzungen für Heilung.
- Neurobiologie: Das Nervensystem verstehen, Psychoepigenetik und die physiologischen Grundlagen von Stress und Trauma.
- Die Dynamik: Umgang mit dem Trauma-Sog und der Ausstieg daraus. Abgrenzung und Verständnis von individuellen Bewältigungsstrategien.
- Das Trauma-Dreieck: Arbeit mit Kerntrauma, Kernressource und Kerntalent.
- Praxis: Der konkrete Heilungsprozess, Trauma-Integration und die Arbeit mit Paaren.
- Deine Lösungskompetenz: Du lernst, die feinen Signale des Körpers zu lesen und Klienten sicher durch den „Sog“ hindurch zu ihren Ressourcen zu führen.
27.09. - 01.10.2026
Begrüßung Online:
17.09.2026, 18:00–19:30 Uhr
Praxisworkshop:
27.09. – 01.10.2026
Seminarhotel Jonathan am Chiemsee
Q&A 1:
22.10.2026, 18:00–20:00 Uhr
Q&A 2:
26.11.2026,18:00–20:00 Uhr
09.05. - 13.05.2027
Begrüßung Online:
29.04.2027, 18:00–19:30 Uhr
Praxisworkshop:
09.05. – 13.05.2027
Seminarhotel Jonathan am Chiemsee
Q&A 1:
03.06.2027, 18:00–20:00 Uhr
Q&A 2:
08.07.2027, 18:00–20:00 Uhr
MODUL 2: Transgenerationales Trauma
einzeln buchbar
Voraussetzung: Modul 1 absolviert
Das Erbe der Vorfahren. Oft tragen wir Lasten, die ihren Ursprung nicht in unserem eigenen Leben haben. Wir beleuchten das Familiensystem und die oft unsichtbaren Loyalitäten, unausgesprochenen Gefühle und Verstrickungen, die über Generationen hinweg wirken.
5-tägiger Intensiv-Workshop in Präsenz
Eine Live-Online-Begrüßung vorab plus 2 nachfolgende Q&A-Termine inklusive
Seminarhotel Jonathan, Kellerstraße 5 83339 Chieming / Hart, Deutschland
Gruppengröße max. 30 Personen
Für Coaches, Therapeuten und alle, die Menschen begleiten sowie als intensive Selbsterfahrung
- Das System Familie: Generationen-Trauma im Familiensystem und familiäre Dynamiken verstehen.
- Übertragung & Biologie: Die Weitergabe von Trauma über Generationen hinweg und die Rolle der transgenerationalen Epigenetik.
- Das unsichtbare Regelwerk: Arbeit mit Generationenverträgen und unbewussten Loyalitäten.
- Überleben: Analyse von Bewältigungs- und Überlebensstrategien, die sich über Generationen verfestigt haben.
- Die Lösung: Du entwickelst einen systemischen Blick. Du hilfst Klienten, sich aus alten Verstrickungen zu lösen und die Kraft der Ahnen als Ressource zu integrieren, statt als Last zu tragen.
- Deine Lösungskompetenz: Du lernst, die feinen Signale des Körpers zu lesen und Klienten sicher durch den „Sog“ hindurch zu ihren Ressourcen zu führen.
19.09. - 23.09.2027
Begrüßung Online:
07.09.2027, 18:00–19:30 Uhr
Praxisworkshop:
19.09. – 23.09.2027
Seminarhotel Jonathan am Chiemsee
Q&A 1:
21.10.2027, 18:00–20:00 Uhr
Q&A 2:
18.11.2027, 18:00–20:00 Uhr
24.11. - 28.11.2027
Begrüßung Online:
16.11.2027, 18:00–19:30 Uhr
Praxisworkshop:
24.11. – 28.11.2027
Seminarhotel Jonathan am Chiemsee
Q&A 1:
21.12.2027, 18:00–20:00 Uhr
Q&A 2:
25.01.2028, 18:00–20:00 Uhr
MODUL 3: Kollektives Trauma
einzeln buchbar
Voraussetzung: Modul 1 absolviert
Die Dynamik im System. Trauma ist nicht nur individuell, sondern wirkt auch in Gruppen. Wir analysieren, wie kollektive Traumadynamiken die Kommunikation, den Zusammenhalt und Entscheidungsprozesse in Teams, Organisationen und der Gesellschaft formen.
5-tägiger Intensiv-Workshop in Präsenz
Eine Live-Online-Begrüßung vorab plus 2 nachfolgende Q&A-Termine inklusive
Seminarhotel Jonathan, Kellerstraße 5 83339 Chieming / Hart, Deutschland
Gruppengröße max. 30 Personen
Für Coaches, Therapeuten und alle, die Menschen begleiten
- Einführung: Wesen und Wirkung von kollektivem Trauma in Systemen und Organisationen.
- Die Ebenen: Globale, nationale und regionale Traumata verstehen.
- Historische Wunden: Der Einfluss von Kriegs- und Gewalt-Traumata, Sklaverei, Kolonialismus, Rassismus und Genozid auf das Heute.
- Strukturelle Dynamiken: Auswirkungen von Patriarchat, Diktatur und Oligarchie auf das Miteinander.
- Folgen & Ausweg: Folgeerscheinungen und kollektive Bewältigungsstrategien erkennen.
- Transformation: Der konkrete Heilungsprozess bei kollektivem Trauma.
- Deine Lösungskompetenz:Du wirst zur Expertin oder zum Experte für Felder und Systeme. Du lernst, Räume so zu halten, dass selbst historische Wunden besprechbar werden und in Gruppen (Teams, Gemeinschaften) eine neue Form des Miteinanders entsteht.
18.03. - 22.03.2027
Begrüßung Online:
11.03.2027, 18:00–19:30 Uhr
Praxisworkshop:
8.03. – 22.03.2027
Seminarhotel Jonathan am Chiemsee
Q&A 1:
15.04.2027, 18:00–20:00 Uhr
Q&A 2:
13.05.2027, 18:00–20:00 Uhr
Erfahrungen
Die bewegenden Geschichten unserer Teilnehmenden
Dein Kraftort für tiefe Prozesse: Das Jonathan Seminarhotel
Das Seminarhaus Jonathan ist weit mehr als ein Hotel, es ist ein nährender Kraftort, der dich durch alle Module der TraumaDialog® Practitioner Ausbildung begleitet. Hier darfst du den Alltag wirklich hinter dir lassen: In einer strahlungsarmen, baubiologisch gestalteten Umgebung ohne WLAN findet dein Nervensystem fast wie von selbst in eine tiefe Ruhe.
Es ist ein Ort zum Aufatmen. Umgeben von Natur am Chiemsee und natürlichen Materialien kannst du ganz in deine Erfahrung eintauchen, während dich liebevolle biologische, vegetarische und vegane Küche sowie belebtes Osmose-Wasser auf allen Ebenen nähren.
Indem du hier lernst, bewirkst du gleichzeitig Gutes in der Welt: Das Jonathan gehört zur gemeinnützigen „Stiftung Bewusst-Sein“. Dein Aufenthalt unterstützt indirekt wichtige Hilfsprojekte, von Bildung in Uganda bis hin zum Maria Luisen Kinderheim in Argentinien. So fließt deine eigene Entwicklung direkt in ein sichereres Leben für andere Menschen ein.
Wir öffnen und halten den Raum für dich mit Haltung, Herz und fundierter Erfahrung
Wir sind Axel Dubinski und Sabine Moosburger, renommierte Traumaexperten. Unsere Mission ist es, mit TraumaDialog® Menschen und Organisationen Traumakompetenz und Traumawissen zu vermitteln. An unserer Seite steht HealVersity Gründer, systemischer Coach und TraumaDialog® Experte Timo Janisch gemeinsam mit Somatic Experiencing© Practitioner Dr. Andreas Hetmanek.
Timo Janisch
TraumaDialog® Practitioner, Epigenetik Coach & Geschäftsführer von HealVersity
Über Timo
Timo Janisch Gründer HealVersity & Epigenetik-Experte Timo ist der Visionär, der die Brücke baut. Als Mitgründer von HealVersity verbindet er die Welt der Epigenetik mit der Traumaarbeit. Er zeigt dir, wie geistige und emotionale Prozesse bis in unsere Zellen wirken und wie wir vom Wissen in die verkörperte Transformation kommen.
Biographie
Timo Janisch setzt sich mit ganzem Herzen dafür ein, Frieden, Gesundheit und echte menschliche Verbindung in die Welt zu bringen – auch im Bewusstsein, dass wir heute die Grundlagen für das Leben kommender Generationen schaffen. Bereits in jungen Jahren prägten ihn tiefgreifende Erfahrungen: Die schwere Krebserkrankung seiner Mutter, die er als Vierjähriger miterlebte, und belastende familiäre Umstände führten dazu, dass er sich früh mit der Frage beschäftigte, wie seelische Wunden heilen können. Mit 17 Jahren fand er in einem Seminar zur Traumaarbeit erstmals Zugang zu sich selbst – ein Moment, der sein Leben veränderte.
Heute verbindet er sein persönliches Erleben mit fundierten Ausbildungen in Coaching, Traumaarbeit und Gesundheit, um Menschen dabei zu begleiten, ihre Vergangenheit zu verstehen, inneren Halt zu finden und gesünder zu leben. Mit HealVersity bringt er seine Vision in die Welt: eine Bewegung, die Bewusstsein schafft, Heilung ermöglicht und das Miteinander stärkt – zum Wohle aller, die heute leben, und derer, die noch kommen.
Axel Dubinski
Trauma-Experte & Geschäftsführer von TraumaHelden und Entwickler der TraumaDialog®-Methode
Über Axel
Axel begleitet als Trauma-Therapeut und Trauma-Lehrer Menschen auf ihren Heilungswegen. Er erlebte in seiner Familie sechs Generationen mit ihren Trauma-Geschichten. Mit Empathie, Erfahrung, Methodenkompetenz und liebevollen Humor erreicht er die Herzen der Menschen, erklärt Zusammenhänge und zeigt praktikable Lösungen auf.
Biographie
Ich bin 1958 als Kind von kriegstraumatisierten Eltern in Berlin geboren. Als Erwachsener habe ich die Trauma-Geschichten meiner Vorfahren erforscht und meine eigenen Traumata bearbeitet. Von meiner Ur-Großmutter bis zu meinen Enkeltöchtern habe ich sechs Generationen in meiner Familie erlebt und weiß heute, wie Trauma von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird. Doch bis dahin war es ein weiter Weg.
Meine berufliche Laufbahn begann nach dem Abitur als Bankkaufmann und anschließenden Studien der Wirtschafts-, Erziehungs- und Religionswissenschaften und Psychologie. Daraufhin folgte eine Karriere in der Automobilbranche. Mit 33 Jahren war ich der jüngste Betriebsratsvorsitzende und Aufsichtsrat in der Unternehmensgeschichte. Nach 10 Jahren Konzernzugehörigkeit nahm ich meinen Abschied und zog mich mit meiner Familie in die Idylle der Berge und einer Ökosiedlung im Allgäu zurück.
Vorstand einer Non-Profit-Organisation, Gründer eines Internet-Startups und Spezialist für Change-Projekte waren weitere Stationen meines beruflichen Lebens.
Gleichzeitig erwachte mein therapeutisches und wissenschaftliches Interesse an kollektivem Trauma in Gesellschaften und Organisationen und dem Zusammenhang zwischen kollektivem und individuellem Trauma.
Sabine Moosburger
Trauma-Expertin & Geschäftsführerin von TraumaHelden und Entwicklerin der TraumaDialog®-Methode
Über Sabine
Sabine hat zusammen mit Axel TraumaHelden gegründet, um mehr Trauma-Wissen und Trauma-Kompetenz in die Welt zu bringen. Die Aufarbeitung eigener Familien-Traumata und ihre therapeutische Professionalität machen sie zu einer authentischen, empathischen und geduldigen Begleiterin von Menschen auf deren Wegen zur Heilung.
Biographie
In einem Münchner Mehrgenerationen-Haushalt bin ich mit erfolgreichen Unternehmer-Frauen und ihren Männern aufgewachsen. Statt Familienunternehmen interessierte ich mich mehr für Psychologie. Entgegen meiner eigentlichen Leidenschaft folgte ich aber dem Ruf der Familie, studierte Betriebswirtschaft und arbeitete in kaufmännischen Funktionen.
Durch die Geburt meiner beiden Söhne wurden die Rollen als Ehefrau und Mutter vorrangig. Mein Perfektionsanspruch darin sowie der fehlende Sinn eines erfüllenden Berufes führten zur Erschöpfung, innerer Leere und wiederholten Depressionen. Die Ehe scheiterte und mein Lebensentwurf lag in Trümmern. Eine mehrjährige Therapie und die Reflexion meiner persönlichen und der übernommenen Familienmuster öffneten mir die Augen und die Tür in eine neue Lebensphase. Ein neuer Mann trat in mein Leben und mein alter Wunsch erwachte, Menschen in Entwicklungs- und Krisenphasen zu begleiten.
Ausbildungen als systemischer Coach, Systemische Einzel- Paar- und Familientherapeutin, Familien-Aufstellerin und Trauma-Therapeutin waren die Folge und mündeten in den Aufbau einer Coaching- und Therapie-Praxis. Dabei waren und sind meine Liebe zu Menschen und tiefe Naturverbundenheit wichtige Ressourcen für mich, um nicht in alte Erschöpfungsmuster zurückzufallen. Ich teilte mit meinem neuen Partner Axel die berufliche Leidenschaft und wir wurden ein Liebes-, Arbeits- und Patchwork-Paar mit vielen Glücksmomenten, tiefen Krisen, großem Durchhaltevermögen, intensiver Entwicklungsarbeit und einer gemeinsamen Vision.
Als Großeltern verbindet uns die Verantwortung, unseren Nachkommen eine enkeltaugliche Welt zu hinterlassen.
Dr. Andreas Hetmanek
Somatic Experiencing© Practitioner
Über Andreas
Dr. Andreas Hetmanek Lernforscher, Philosoph & SE-Practitioner Andreas bringt die wissenschaftliche Klarheit. Der promovierte Lernforscher und Philosoph hat die akademische Welt verlassen, um sich ganz der menschlichen Entwicklung zu widmen. Er verbindet messerscharfen Intellekt mit tiefer Körperarbeit (Somatic Experiencing) und sorgt dafür, dass du komplexe Zusammenhänge nicht nur fühlst, sondern auch verstehst.
Biographie
Ich war schon als Schüler und Student ein Grenzgänger. Wollte Grenzen ausloten und verschieben – in Sport und Musik, in Liebe und Spiritualität, in Studium und Forschung.
Nach dem Abitur ging ich für ein Jahr nach Nicaragua und Lateinamerika und engagierte mich in sozialen Brennpunkt-Projekten. Mit meinem Idealismus wollte ich die Welt verändern. Zurück in Deutschland suchte ich im Philosophiestudium bei den Jesuiten Antworten auf die großen Fragen des Lebens – die Fragen blieben. Mich interessierte, wie sich Menschen entwickeln und lernen. Also studierte ich Psychologie und Pädagogik und promovierte schließlich in Learning Sciences. Gleichzeitig arbeitete ich für mehrere NGO’s, engagierte mich für soziale Gerechtigkeit, entwickelte internationale Lerndienste weiter und arbeitete mit Straßenkindern auf der ganzen Welt. Ich war engagiert, arbeitete viel, manchmal zu viel.
Die Welt der Wissenschaft wurde mein Zuhause. Ich tauchte tief in die Welt der empirischen Forschung ein und lotete die Schnittstellen zwischen Forschung und Praxis aus. Trotz aller Aktivität begleitete mich immer wieder eine innere Schwere und Einsamkeit. Das kannte ich schon aus meiner Kinder- und Jugendzeit.
Meine Heldenreise ging weiter. Karriere, Heirat, Familie waren die nächsten Stationen. Eine Ausbildung zum Heldenreisen-Leiter folgte und mit Peter Levine und Somatic Experiencing begann meine Geschichte der Traumaheilung. Ich fühlte mich verbundener und meine Einsamkeitsgefühle und Leistungs-Identifizierung verschwanden. Trauma wurde zu meinem beruflichen Schwerpunkt-Thema.
Neben meinem Leben als Vater und Familienmensch habe ich mich der Aufgabe verschrieben, für Menschen Erfahrungs- und Lernräume zu öffnen und zu gestalten. Damit sie durch die Integration ihrer Traumata zu neuer Kraft und Lebensfreude finden.
Was macht die TraumaDialog® Methode so einzigartig?
TraumaDialog® wirkt dort, wo reine Sprache oft endet. Die Methode basiert auf einem einzigartigen Zusammenspiel anerkannter wissenschaftlicher Ansätze:
Traumata werden sichtbar und besprechbar
Wir schaffen eine Sprache für das Unaussprechliche. Das fördert Verständnis, löst Sprachlosigkeit auf und ermöglicht neue Lösungen, dort, wo vorher Stillstand war.
Von der Blockade zur Ressource
Wir bleiben nicht im Schmerz stehen. Die Methode fördert die Reaktivierung von Selbstheilungskräften. Aus der Wunde wird eine Kompetenz für Entwicklung.
Systemübergreifende Lösungen
Wir arbeiten nicht isoliert. Wir integrieren transgenerationale und kollektive Ebenen. Das ermöglicht Friedensarbeit und Versöhnung über kulturelle oder familiäre Grenzen hinweg.
Der Aufbau transformierender Systeme
Wir bieten Orientierung in Transformationsprozessen. Vom „toxischen System“ hin zu einem Umfeld, in dem Sicherheit, Zugehörigkeit und Miteinander wachsen können.
Ist der TraumaDialog® Practitioner für dich?
Diese Ausbildung ist ein Zuhause für Menschen, die Tiefe suchen, beruflich wie persönlich.
Für Profis in der Begleitung
Berater, Coaches & Heilberufe: Für alle, die fundierte Trauma-Kompetenz und Sicherheit erwerben wollen, um Klienten auch in schwierigen Prozessen wirksam zu begleiten.
Pädagogen & Eltern: Um die Entwicklung von Kindern und jungen Menschen wirklich zu verstehen und ihre Talente und Potenziale traumasensibel zu entfalten.
Für Veränderer & Gestalter
Familien-Unternehmer: Speziell für Dynamiken in Familienunternehmen, sei es bei Nachfolgefragen, Erbschaftsthemen oder ungelösten Konflikten.
System-Wandler: Für Menschen, die blockierende Generationenmuster in ihrem Familiensystem erkennen und auflösen wollen.
Für dich persönlich
Neustarter: Wenn du neue Wege in Beruf und Leben suchst und deiner Tätigkeit mehr Sinn geben möchtest.
Lebensgestalter: Für alle, die schlichtweg gesünder, erfüllter und zufriedener leben und arbeiten wollen.
Deine Ansprechpartnerin
Antje Prüstel ist deine persönliche Ansprechpartnerin und hat selbst in der TraumaDialog® Ausbildung ihren persönlichen wie beruflichen Wendepunkt erleben dürfen: „Lass uns in einem offenen, ehrlichen und warmen Austausch gemeinsam spüren, was für dich jetzt dran ist.“
Dein nächster Schritt
Wähle direkt in unserem Kalender einen Zeitpunkt, der für dich passt.
Wir führen ein offenes, kostenfreies Gespräch. Wir hören zu und schauen gemeinsam, welche Schritte für dich Sinn machen.
Das Beratungsgespräch ist für dich 100% kostenlos und unverbindlich.
Ich habe vor allem gelernt, wie alltäglich Trauma ist und wie sehr uns Trauma im privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Kontext begleitet und blockiert.
TraumaDialog hat meine Erwartungen übertroffen und viel mehr Menschen sollten Zugang zu
diesem Wissen haben.
Ich habe Axel & Sabine als sehr kompetentes Trainerteam, gut aufeinander eingespielt, liebevoll im Umgang mit den Teilnehmer:innen und fürsorglich in den Prozessen erlebt.
TraumaDialog hat meine Wahrnehmung geschult und ich erkenne jetzt schneller, wo mir überall Trauma begegnet.
Neben der Vermittlung von Wissen, Methoden und Techniken durfte ich lernen, mich mit allen Eigenschaften anzunehmen und meine Talente für mich zu nutzen.
Die Ausbildung hat meine Erwartungen weit übertroffen. Anstelle einer Therapieform, die schwer und lang schien, durfte ich mit TraumaDialog eine Methode kennenlernen, die mit Sanftheit und Leichtigkeit bei mir tiefgreifende und nachhaltige Veränderungen bewirkt hat.
Axel und Sabine schaffen eine bewertungsfreie, nahbare und warme Atmosphäre, in der sich alle weiterentwickeln können und lernen dürfen.
Durch die Ausbildung spüre ich mehr Verbundenheit zu mir, meinen Gefühlen und meinem Körper. Diese Verbundenheit gibt mir Kraft, anstehende Veränderungen anzupacken. Ich möchte die Traumaarbeit beruflich ausbauen und andere Menschen mit Traumaheilung in
Berührung bringen.
Ich war schockiert, wie wenig ich als Arzt über psychisches und medizinisches Trauma wusste und in meiner Ausbildung gelernt hatte. Ich habe erkannt, dass die meisten Krankheiten meiner Patienten die Folge von Trauma sind. Durch diese Ausbildung habe ich begriffen, was Trauma bedeutet. Das ist ein wichtiger Schritt in meiner Entwicklung als Arzt.
Sabine und Axel sind ein kongeniales Team mit profundem Wissen und Können. Sie zeigen sich als Menschen mit ihren eigenen Traumageschichten und öffnen einen geschützten Raum, in dem man sich angstfrei und vertrauensvoll zeigen kann.
Ich werde zukünftig besser für mich sorgen und mir mehr Zeit für meine Frau und Kinder nehmen, damit ich noch viele Jahre gesund und begeistert meinen Beruf ausüben kann.
Ich habe viel über mich, meine Traumata, wo sie herkommen und wie sie entstanden sind, gelernt. Ich habe verstanden, dass wir alle Traumata erfahren oder übernommen haben und welche blockierende Kraft transgenerationales und kollektives Trauma hat.
Ich habe einen Überblick über Trauma und seine unterschiedlichen Ebenen bekommen und durch die Selbsterfahrung wurden diese Trauma-Themen für mich erlebbar.
Axel und Sabine halten einen wunderbaren Raum voller Wissen, Empathie und Leidenschaft.
Sie ergänzen sich und beleben den Austausch durch ihre Perspektiven und Erfahrungen.
Ich bin heute sensibler und empathischer mit mir und mit anderen. Ich gehe tiefer, will mehr verstehen und urteile nicht mehr so schnell. Heute verfüge ich über eine geschärfte Wahrnehmung, höre aufmerksamer zu, schaue genauer hin und kann mein Trauma als
Entwicklungsressource nutzen.
Fragen und Antworten
Brauche ich Vorkenntnisse, um an der TraumaDialog® Practitioner Ausbildung teilzunehmen?
Nein, du brauchst keine Vorkenntnisse und es gibt keine speziellen Voraussetzungen. In jedem Fall ist die Teilnahmebedingung ein Beratungsgespräch vorab mit Antje. Hier schauen wir gemeinsam, ob die Ausbildung zu dir und deinem Leben passt.
Was sind die Inhalte der TraumaDialog® Practitioner Ausbildung?
Du lernst, wie du Trauma in dein Leben integrieren kannst, indem du daraus lernst, anstelle von Ablehnung und Ausgrenzung. Der Fokus der Ausbildung liegt darauf, Traumata als Wachstumschance zu erleben und dir und somit deinen Klienten eine augenöffnende Transformation zu ermöglichen. Innerhalb der Ausbildung werden vier Arten von Traumata betrachtet: Biographisches, transgenerationales, kollektives und spirituelles Trauma. Alle drei haben Einfluss auf unser Hier und jetzt und können dein Leben und das deiner Klient:innen oft unbewusst und unerkannt beeinflussen. Mehr Informationen zu den einzelnen Modulen findest du hier weiter oben.
Wie ist die TraumaDialog® Practitioner Ausbildung aufgebaut?
Die Ausbildung zum Trauma Coach ist in 3 Module gegliedert (biografisches Trauma, transgenerationales Trauma, kollektives Trauma). Du kannst auch nur einzelne Module buchen. Den Abschluss als TraumaDialog® Practitioner bekommst du, wenn du Modul 1 bis 3 vollständig durchlaufen hast.
Jedes Modul besteht aus einem 5-tägigen Praxisseminar in einer kleinen Gruppe von 30 Teilnehmenden und 3 Online-Q&A-Sessions. Du hast die Möglichkeit, in einem intimen und geschützten Umfeld die Grundlagen des Traumas zu erlernen und innerhalb der Gruppe aufzuarbeiten. Andere Teilnehmende sind hierbei von großer Bedeutung, da kollektive Traumata am effektivsten mit anderen Menschen aufgearbeitet werden können.
Für weitere Fragen buche dir am besten ein unverbindliches Beratungsgespräch mit Antje.
TraumaDialog® Practitioner - Ist der Titel TraumaDialog® Practitioner rechtlich geschützt?
Der Name TraumaHelden® ist geschützt und die im Seminar angewandte Methode TraumaDialog® ist rechtlich geschützt.
Der Begriff Coach oder Practitioner ist in Deutschland nicht rechtlich geschützt. Es handelt sich bei der Trauma-Ausbildung um eine Fort- und Weiterbildung, aber keine therapeutische Ausbildung. Wichtige rechtliche Grundlagen lernst du auch im Workshop.
Inwieweit darf ich als TraumaDialog® Practitioner nach der Ausbildung tatsächlich praktizieren?
Grundsätzlich kannst du Menschen gezielt in ihren Lebensstilveränderungen begleiten und coachen. Du bist jedoch nicht berechtigt, anerkannte Krankheiten zu therapieren, die in den Kompetenzbereich von Ärzten fallen, außer du bist ausgebildete(r) Arzt oder Ärztin oder Therapeut/in. Du lernst im Seminar, was du tun darfst und was nicht.
Wer leitet die TraumaDialog® Practitioner Ausbildung?
Deine direkten Ansprechpartner sind Timo Janisch von HealVersity und Sabine, Axel und Andreas von TraumaHelden.
Die Methode TraumaDialog®
In Kooperation mit TraumaHelden
HealVersity und TraumaHelden haben ihre Expertise gebündelt, um gemeinsam die TraumaDialog® Practitioner Ausbildung anzubieten. Diese Kooperation ermöglicht es Fachkräften, ihre Traumakompetenz zu vertiefen und Trauma als Ressource für Entwicklungsarbeit zu nutzen.
Die Inhalte und Methoden dieser Ausbildung dienen der Qualifizierung in traumakompetenter Begleitung. Sie richten sich an Fachkräfte und interessierte Personen, die Menschen in belastenden Lebenssituationen professionell und verantwortungsvoll begleiten möchten.
Diese Ausbildung ist keine therapeutische Ausbildung und ersetzt keine Psychotherapie, Traumatherapie oder medizinische Behandlung.
Selbstreflexion und psychische Stabilität
Teilnehmende sollten sich ihrer eigenen psychischen Stabilität bewusst sein. Die Ausbildung kann berührende Inhalte und Selbsterfahrungsanteile enthalten. Wer eigene unverarbeitete Traumata hat oder emotionale Belastungen während der Ausbildung befürchtet, sollte sich im Vorfeld mit einem Therapeuten oder einer Therapeutin des Vertrauens abstimmen. Die Ausbildung ersetzt keine therapeutische Aufarbeitung persönlicher Traumata.
Keine therapeutische Lizenz
Die TraumaDialog® Practitioner Ausbildung qualifiziert nicht zur Durchführung von Traumatherapie oder anderen therapeutischen Behandlungen. Wer therapeutisch mit traumatisierten Personen arbeiten möchte, benötigt eine entsprechende therapeutische Ausbildung und Zulassung.
Haftungsausschluss
Wir übernehmen keine Haftung für psychische Belastungen oder etwaige negative Auswirkungen während oder nach der Ausbildung. Jeder Teilnehmerin trägt selbst die Verantwortung für das eigene seelische Wohlbefinden und die Einschätzung der persönlichen Belastbarkeit.
Empfehlung bei emotionaler Belastung
Sollte es während der Ausbildung zu emotionalen Herausforderungen kommen, empfehlen wir, sich an die Leitenden zu wenden oder professionelle Unterstützung durch einen erfahrenen Therapeuten oder eine Therapeutin zu suchen.






