Globuli gegen Aggressivität bei Erwachsenen

Globuli gegen Aggressivität bei Erwachsenen

Baut sich in Dir schnell Druck auf, den Du loswerden möchtest? Dabei können die Ursachen hierfür nicht unterschiedlicher sein? Deine innere Unruhe belastet bereits Dich und Deine Umgebung? 

Doch letztlich möchtest Du damit ein Ende setzen und wieder zur inneren Ruhe finden?

Dann erfährst Du hier, wie Globuli gegen Aggressivität bei Erwachsenen helfen können.

Doch zuerst ist es hilfreich zu verstehen, was dieses Verhalten mit sich bringt:

Was sind Aggressionen?

Menschen können aus verschiedenen Gründen aggressives Verhalten zeigen. Die Ursachen sind jedoch komplex und vielschichtig. Deshalb sind hier einige häufige Faktoren aufgezählt, die zu aggressivem Verhalten beitragen können:

  1. Biologische Faktoren

Ungleichgewichte in Neurotransmittern oder anderen chemischen Substanzen im Gehirn können die Wahrscheinlichkeit von aggressivem Verhalten erhöhen.

  1. Psychologische Faktoren

Psychologische Aspekte wie persönliche Geschichte, Erziehung, Erfahrungen in der Kindheit sowie psychische Gesundheitsprobleme können eine Rolle bei der Entwicklung spielen. Menschen, die aggressives Verhalten erlebt haben, tragen oft ein Risiko. Sie neigen dazu, selbst aggressiv zu werden.

  1. Soziale Faktoren

Soziale Umstände wie Armut, Diskriminierung, soziale Ungerechtigkeit, Konflikte in zwischenmenschlichen Beziehungen oder in der Gemeinschaft können Stress verursachen und das Risiko von aggressivem Verhalten erhöhen.

  1. Umweltfaktoren

Bestimmte Umweltfaktoren wie übermäßiger Lärm, überfüllte oder unordentliche Umgebungen und eine hohe Kriminalitätsrate können das Stressniveau erhöhen und zu aggressiven Reaktionen beitragen.

  1. Unzureichende Bewältigungsstrategien

Menschen, die keine Strategien bei Stress kennen, tendieren zu aggressivem Verhalten. Damit versuchen sie, Konflikte zu lösen oder sich zu schützen.

  1. Alkohol- und Drogenkonsum

Der Konsum von Alkohol oder Drogen kann die Hemmschwellen senken und die Wahrscheinlichkeit von aggressivem Verhalten erhöhen.

Es ist wichtig zu betonen, dass es ein komplexes Verhalten ist und individuelle Faktoren eine große Rolle spielen können. Nicht alle Menschen, die bestimmten Risikofaktoren ausgesetzt sind, werden zwangsläufig aggressiv.

Um aggressives Verhalten zu verhindern oder zu reduzieren, solltest Du die Ursachen erkennen. Dann entwickelst Du passende Interventionen, die auf Dich abgestimmt sind.

Aggressionen erkennen

Das Erkennen von aggressiven Gefühlen erfordert ein Verständnis für die verschiedenen Formen und Ausdrucksweisen dieses Verhaltens. Hier sind einige Anzeichen und Symptome, die darauf hindeuten können:

  1. Verbal:
  • Fluchen oder Schimpfen
  • Beleidigungen oder abfällige Bemerkungen machen
  • Drohungen aussprechen
  1. Körperlich:
  • Schreien oder Schreien
  • Körperliche Gewalt, wie Schubsen, Schlagen, Treten oder Werfen von Gegenständen
  • Zerstörung von Eigentum
  1. Emotional:
  • Wutausbrüche oder Wutanfälle
  • Reizbarkeit oder Gereiztheit
  • Ständiges Gefühl von Feindseligkeit oder Groll
  1. Passiv:
  • Passives aggressives Verhalten wie Sticheleien, Schweigen, Ignorieren oder Sabotage von Aktivitäten
  • Indirektes Ausdrücken von Wut oder Unzufriedenheit
Aggressionen durch Mobbing erkennen
  1. Sozial:
  • Mobbing, Ausgrenzung oder soziale Manipulation
  • Verbreiten von Gerüchten oder Lügen über andere
  • Manipulation von zwischenmenschlichen Beziehungen
  1. Innerlich:
  • Innere Spannung oder Unruhe
  • Negative Selbstgespräche oder Gedanken
  • Das Gefühl, innerlich zu kochen oder zu brodeln, ohne äußere Anzeichen zu zeigen

Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Menschen, die diese Anzeichen zeigen, gewalttätig oder gefährlich sind. Einige Menschen können aggressive Gefühle gesund ausdrücken, andere brauchen Unterstützung, um Emotionen zu regulieren und Bewältigungsstrategien zu lernen.

Wenn Du diese Anzeichen bei Dir selbst oder bei anderen bemerkst, ist es wichtig, diese ernst zu nehmen und angemessene Maßnahmen zu ergreifen. Dies kann den Gang zu einem Therapeuten oder Psychiater, die Teilnahme an Aggressionsbewältigungsgruppen, Lebenscoaching oder das Entwickeln individueller Strategien umfassen. Aber auch Globuli können Dir dabei helfen, Deine Unruhe in Ruhe umzuwandeln.

Globuli gegen Aggressivität bei Erwachsenen

In der Homöopathie werden verschiedene Streukügelchen bei aggressivem Verhalten und Gefühle eingesetzt. Die Auswahl hängt von den individuellen Symptomen und der Ursache ab. Einige der häufig verwendeten Streukügelchen sind:

  1. Staphisagria: Dieses Mittel wird oft verschrieben, wenn das aggressive Verhalten auf unterdrückte Wut oder verletzten Stolz zurückzuführen ist. Es kann auch hilfreich sein, wenn das Verhalten nach Traumata oder dem Unterdrücken von Emotionen auftritt.
  1. Chamomilla: Wenn das aggressive Gefühl mit Reizbarkeit, Ungeduld sowie einem starken Bedürfnis nach Ruhe und Frieden einhergeht, kann Chamomilla angezeigt sein. Es wird besonders bei Menschen angewendet, die schnell gereizt sind und ihre Emotionen schwer kontrollieren können.
  1. Nux vomica: Kann beim Auftreten von Reizbarkeit, Überempfindlichkeit und einem gesteigerten Verlangen nach stimulierenden Substanzen wie Kaffee oder Alkohol verschrieben werden. Es kann auch angewendet werden, wenn Du einem stressigen Lebensstil ausgesetzt bist.
  1. Ignatia: Kann helfen, wenn aggressives Verhalten mit emotionalen Schwankungen, Trauer, Unausgeglichenheit und wenn alles zu viel wird, einhergeht. Es wird oft verschrieben, wenn das Verhalten als Reaktion auf emotionale Verletzungen oder Verluste auftritt.
  1. Lycopodium: Bei einem Mangel an Selbstvertrauen, Ängstlichkeit und einem Gefühl der Unterlegenheit, kann Lycopodium zurückgegriffen werden. Es wird oft bei Menschen verschrieben, die Schwierigkeiten haben, ihre Bedürfnisse auszudrücken und Konflikten aus dem Weg zu gehen versuchen.

Homöopathische Mittel sollten individuell verschrieben werden. Dies erfolgt nach einer sorgfältigen Analyse der Symptome und des Gesamtzustands durch einen qualifizierten Homöopathen.

Die Auswahl des richtigen Mittels basiert auf vielen Faktoren: Dazu gehören die Persönlichkeit, Art und Häufigkeit der Aggressionsausbrüche sowie weitere Symptome.

Globuli gegen Aggression bei Erwachsenen

Weitere Möglichkeiten zur Bewältigung von aggressivem Verhalten

Obwohl die Streukügelchen bei einigen Menschen subjektiv zu einer Linderung führen können, stehen diese nach wie vor in der Kritik. Von Placebo-Effekt ist nicht selten die Rede.  Jedoch können die Streukügelchen auch Therapien positiv unterstützen.

Es ist wichtig, mit qualifizierten Fachleuten zusammenzuarbeiten, um die beste Behandlung für individuelle Bedürfnisse zu finden und langfristige positive Ergebnisse zu erzielen. Welche Therapien helfen können, erfährst Du im weiteren Verlauf.

Des Weiteren kannst Du lernen, mit Deinen noch schwer kontrollierbaren Gefühlen umzugehen. Hierfür gibt es eine Vielzahl an Trainingsangeboten oder Persönlichkeitscoaching, auf welche Du zurückgreifen kannst:

  • Aggressionsbewältigungstraining (ABT): ABT ist ein strukturiertes Programm, das darauf abzielt, Dir dabei zu helfen, aggressives Verhalten zu erkennen, zu verstehen und zu kontrollieren. Es beinhaltet oft Techniken zur Stressbewältigung, zur Verbesserung der sozialen Kompetenzen und zur Förderung von Empathie und Konfliktlösungsfähigkeiten.
  • Entspannungstechniken: Methoden wie progressive Muskelentspannung, Atemübungen, Meditation und Yoga können helfen, Stress abzubauen und körperliche Anspannung zu reduzieren.
  • Kommunikationstraining: Effektive Kommunikation ist entscheidend für die Vermeidung von Konflikten und die Bewältigung von aggressiven Gefühlen. Kommunikationstrainings können Dir helfen, Deine Bedürfnisse klar auszudrücken, Konflikte konstruktiv anzugehen und angemessene Lösungen zu finden.
  • Soziale Kompetenztrainings: Diese Programme konzentrieren sich darauf, die Fähigkeiten zur sozialen Interaktion zu verbessern, einschließlich Empathie, Perspektivenübernahme, Teamarbeit und Selbstkontrolle.
  • Stressmanagementkurse: Sie können helfen, da Stress oft aggressives Verhalten auslöst. Sie lehren Techniken, um Stress zu mindern und gesunde Strategien zu entwickeln.
  • Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurse: Diese Kurse stärken das Selbstvertrauen und das Gefühl der Selbstwirksamkeit. Sie helfen Dir, Dich in bedrohlichen Situationen sicherer zu fühlen. 

Auch eine Mental Coach Ausbildung kann Dir unter Umständen behilflich sein. Bemerkst Du allerdings, dass die verschiedenen Trainingsangebote Dir nicht weiterhelfen, kannst Du auch auf Therapien zurückgreifen. 

Hilfreiche Therapien bei Aggressivität 

  • Kognitive Verhaltenstherapie (KVT): KVT ist eine der am häufigsten angewendeten Therapien. Sie fokussiert darauf, Gedanken und Überzeugungen zu erkennen, die aggressive Gedanken und Gefühle auslösen oder verstärken. Dabei werden Bewältigungsstrategien vermittelt, um diese Gedanken zu ändern und alternative Reaktionen zu entwickeln. Das kann Dir helfen, negative Verhaltensmuster zu durchbrechen und neue, konstruktive Wege der Problembewältigung zu finden.
  • Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT): DBT, eine Form der kognitiven Verhaltenstherapie, wurde ursprünglich für Borderline-Persönlichkeitsstörungen entwickelt. Sie hat sich auch bei der Behandlung von aggressivem Verhalten als wirksam erwiesen. Sie konzentriert sich auf die Entwicklung von Fähigkeiten zur Emotionsregulation, Konfliktlösung und zwischenmenschlichen Kommunikation, um Aggressionsprobleme anzugehen.
Hilfreiche Therapiestunde bei Aggressivität
  • Anger Management Training: Wutmanagement-Training konzentriert sich darauf, Dir Techniken beizubringen, um Deine Wut zu erkennen, zu kontrollieren und konstruktiv auszudrücken. Das kann die Entwicklung von Stressbewältigungsstrategien, Kommunikationsfähigkeiten und Problemlösungsfähigkeiten umfassen, um aggressives Verhalten zu reduzieren.
  • Familientherapie: Da aggressives Verhalten oft in sozialen und familiären Kontexten auftritt, kann Familientherapie helfen. Sie identifiziert und verbessert zugrunde liegende familiäre Dynamiken und Kommunikationsmuster. Durch eine therapeutische Intervention können Familienmitglieder lernen, effektiver miteinander umzugehen und Konflikte auf konstruktive Weise zu lösen.

Fazit: Globuli gegen Aggressivität bei Erwachsenen

Es gibt eine Vielzahl von Lösungswegen, die Dir dabei helfen können, mit aggressiven Gefühlen umzugehen sowie sie zu reduzieren. Es ist jedoch wichtig, für Dich die geeigneten Techniken, Therapien oder Therapiekombinationen zu finden, die Deinen spezifischen Bedürfnissen und Herausforderungen entspricht.

Das kann mit Globuli gegen Aggressivität bei Erwachsenen sein, aber auch mit Kombination weiterer Möglichkeiten. 

Eine frühzeitige Intervention und die Zusammenarbeit mit qualifizierten Fachleuten kann helfen, langfristig positive Ergebnisse zu erzielen. So kann ein gesundes, gewaltfreies Leben gefördert werden.

Dr. med. Manuel Burzler, Mitgründer von HealVersity, ist ein Pionier im Bereich der funktionellen Medizin und Epigenetik. Seit der Gründung im Jahr 2020 setzt er seine umfassenden Kenntnisse ein, um HealVersity an die Spitze der innovativen Gesundheitsbranche zu führen.

Unter seiner Leitung hat das Unternehmen nicht nur eine führende Rolle in der Entwicklung von Konzepten für Epigenetik-Coachings eingenommen, sondern bietet auch die erste zertifizierte Fortbildung in diesem Bereich an.

Er verbindet in seiner Arbeit Persönlichkeitsentwicklung mit medizinischer Expertise, um neue Wege für das Wohlbefinden der Menschen zu schaffen.

Dr. med. Manuel Burzler | Epigenetik-Coach
Dr. med. Manuel Burzler
Med. Experte für funktionelle Medizin & Epigenetik
Ausbilder und Gründer
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