Homöopathische Muskelrelaxantien gegen Verspannungen

Muskelrelaxantien homöopathisch

Viele Menschen leiden an Muskelverspannungen, die durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden können. Einer der Hauptauslöser ist eine angespannte oder unnatürliche Körperhaltung, sei es beim Sitzen, Stehen oder Arbeiten. Immer mehr Menschen suchen nach sanften und natürlichen Wegen, um Beschwerden wie Muskelverspannungen und -schmerzen zu lindern.

Bei der Suche nach einer Lösung stoßen die Betroffenen zum Beispiel auf homöopathische Muskelrelaxantien. Diese versprechen wie ein Komplexmittel bei Erschöpfung in der Homöopathie eine Linderung der Probleme. Wissenschaftlich bewiesen werden könnte die Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln jedoch bisher nicht. 

Aus diesem Grund ist es unerlässlich, weitere Dinge in Betracht zu ziehen, die gegen Verspannungen helfen. Diese sind zum Teil auch natürlich, etwa in Form von Wärme oder Bewegung. Sind die Schmerzen zu stark, sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden, der gegebenenfalls Schmerzmittel empfehlen kann.

Des Weiteren ist es wichtig, einen gesamtheitlichen Behandlungsansatz zu wählen, um die Verspannungen dauerhaft loszuwerden. Entstehen diese durch Stress, muss für ausreichend Entspannung im Alltag gesorgt werden.

Bei einer falschen Haltung helfen Dehnübungen und ergonomische Möbel. Von Vorteil für den gesamten Körper ist es zudem, wenn Du Dich regelmäßig und ausreichend bewegst. 

Beachte hierbei jedoch Folgendes: Übermäßige Belastung oder Überanstrengung der Muskeln kann allerdings ebenfalls zu Verspannungen führen. Sportler sind daher besonders anfällig für Muskelverspannungen, vor allem wenn sie ihre Muskeln nicht ausreichend aufwärmen. 

Viele Menschen bedenken außerdem nicht, dass eine schlechte Schlafposition ebenfalls Muskelverspannungen verursachen, da sich die Muskeln während des Schlafs nicht ausreichend entspannen können.

Spürst Du insbesondere am Morgen Verspannungen, solltest Du überprüfen, ob Deine Matratze Deinen körperlichen Bedürfnissen entspricht. Eine zu harte Matratze ist dabei genauso schlecht wie eine zu weiche.

Wo treten häufig Verspannungen auf?

Verspannungen können nahezu den ganzen Körper betreffen. Oftmals sind sie das Ergebnis einer Kombination aus Umweltfaktoren und dem eigenen, schlechten Lebensstil.

Obwohl Muskelverspannungen nicht direkt durch eine epigenetische Vererbung verursacht werden, können sie vermutlich durch epigenetische Mechanismen beeinflusst werden, etwa durch chronischen Stress.

Absolvierst Du eine Weiterbildung zum Heilpraktiker, solltest Du diese Aspekte nicht außer Acht lassen, da sich Stress und Verspannungen auch negativ auf die Stimmung ausüben können. 

Häufig treten Verspannungen zum Beispiel im Nacken auf. Sie werden häufig durch eine schlechte Haltung oder langes Sitzen in der gleichen Position verursacht.

Aus diesem Grund sind besonders Personen betroffen, die bei der Arbeit vor einem Bildschirm sitzen oder häufig am Smartphone hängen. Die Nackenmuskeln können sich verhärten und steif anfühlen, was wiederum zu Schmerzen im Nackenbereich führt. 

Sind sie sehr stark, können sie sogar Kopfschmerzen hervorrufen. Wichtig ist, dass Du bei dieser Situation nicht einfach zu Globuli gegen Migräne greifst, da der Auslöser in diesem Fall ein anderer ist. 

Frau praktiziert Yoga zur Muskelentspannung

Ebenfalls häufig betroffen sind diese Körperregionen

  • Kiefer: Kaumuskelverspannungen treten etwa aufgrund von Zähneknirschen oder Kieferfehlstellungen auf. Auch diese Schmerzen können sich auf andere Bereiche des Kopfes ausbreiten und Kopfschmerzen oder Ohrenschmerzen verursachen. Menschen mit Kaumuskelverspannungen können darüber hinaus Schwierigkeiten beim Kauen oder Öffnen des Mundes haben und ein Knacken im Kiefergelenk spüren.
  • Rücken: Langes Sitzen und schweres Heben kann zu Verspannungen im Rückenbereich führen. Diese können stechend sein und sich in den Nacken ausbreiten. Betroffene können Schwierigkeiten haben, sich zu bücken oder geradezustehen und andere Bewegungseinschränkungen haben. Manchmal handelt es sich um einen Hexenschuss, bei dem durch eine falsche Bewegung ein akuter Schmerz verursacht wird. Manche Menschen glauben, dass bei einem Hexenschuss Homöopathie zu einer schnellen Heilung führen kann.

Des Weiteren sind Schulterverspannungen weitverbreitet, die ebenfalls aufgrund von Stress oder einer schlechten Haltung entstehen. 

Was hilft gegen Muskelverspannungen?

Leidest Du an Verspannungen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Du diese loswirst. Einige Menschen greifen zu Schmerzmitteln, andere setzen auf Globuli gegen Rückenschmerzen. Sie sollten so wie andere homöopathische Mittel gemäß den Anweisungen eines qualifizierten Homöopathen eingenommen werden.

Homöopathische Globuli ausgestreut neben Blüten

Dieser wählt die Tropfen oder Globuli bei Muskelverspannung individuell aus. Wichtig zu wissen ist, dass die Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln wissenschaftlich umstritten ist und es eine Reihe anderer effektiver Behandlungsmethoden gibt. 

Bei Verspannungen kommen verschiedene homöopathische Muskelrelaxantien in Betracht. Dazu zählt zum Beispiel Arnica. Diese ist auch als Gel erhältlich, das von außen direkt auf die betroffene Stelle aufgetragen werden kann.

Du musst somit keinen Wirkstoff oral einnehmen. Ebenso helfen sollen – je nach Art der Schmerzen – etwa Kamille, Silicea oder nux vomica. Du solltest diese Stoffe nicht zufällig auswählen, da ein Homöopath die Empfehlung des Mittels von den Ursachen abhängig macht.

Zudem gilt bei starken oder länger andauernden Schmerzen, dass Du unbedingt einen Arzt aufsuchen solltest. Daneben gibt es einige Dinge, die Du selbst tun kannst, um zur Besserung beizutragen:

  • Massage: Massagen können helfen, die Durchblutung zu verbessern und die Muskeln zu entspannen. Eine professionelle Massage durch einen ausgebildeten Physiotherapeuten kann gezielt verspannte Muskeln lösen. Für eine Selbstmassage zu Hause kannst Du einen Massageball verwenden, um verspannte Muskeln zu bearbeiten. Genauso können Muskeln mithilfe einer Faszienrolle gelockert werden.
  • Wärme: Wärme schafft bei verspannten Muskeln wohltuende Linderung. Erreicht werden kann dies durch warme Bäder, Kirschkernkissen, Wärmepackungen oder elektrische Heizkissen. Achte unbedingt darauf, nie ein heißes Hilfsmittel direkt auf die Haut zu legen, da dies zu Verbrennungen führen kann. Bei einer Wärmflasche reicht beispielsweise eine Wassertemperatur von 40 bis 50 Grad. Ebenso sind spezielle Wärmepflaster erhältlich, die eine leichte, angenehme Wärme spenden. 

Bei einer Verspannung sollte aber nicht nur an einer Reduzierung der Schmerzen, sondern ebenso an einer Behebung der Ursachen gearbeitet werden.

Muskelrelaxantien homöopathisch: Muskelverspannungen effektiv vorbeugen

Geht es Dir wieder besser und Du änderst nichts an Deinen Gewohnheiten, wirst Du bald wieder von einer Verspannung geplagt sein. Sieh Deine Verspannung als Warnzeichen und arbeite daran, besser auf einen gesunden Lebensstil zu achten.

Dies gelingt so:

  • Entspannung: Eine der Hauptgründe für Muskelverspannungen ist Stress. Entspannungstechniken helfen, diesen abzubauen und den gesamten Körper zu entspannen. Yoga und Tai-Chi sind besonders effektiv, da sie sowohl körperliche Entspannung als auch geistige Ruhe fördern. Progressive Muskelentspannung und Atemübungen können ebenfalls helfen, die Muskeln zu lockern und den Stress abzubauen. Benötigst Du beim Erlernen der Entspannungstechniken Hilfe, kannst Du einen entsprechenden Kurs besuchen oder einen Gesundheitscoach um Rat fragen. 
  • Körperhaltung: Achte darauf, sowohl auf der Arbeit als auch in der Freizeit eine gute Körperhaltung beizubehalten, besonders während des Sitzens oder Stehens. Überprüfe dafür auch Deine Arbeits- und Wohnumgebung auf Ergonomie und passe die Möbel bei Bedarf entsprechend an. Hilfreich können ein Steharbeitstisch oder ein ergonomischer Schreibtischstuhl sein. 
  • Bewegung: Durch regelmäßige körperliche Aktivität können die Muskeln gestärkt werden. Plane für jeden Tag mindestens eine halbe Stunde für Spaziergänge oder Sport ein. Einfache Übungen wie Schulterkreisen können zudem gut in den Alltag integriert werden. Mit speziellem Krafttraining kannst Du Deine Muskeln zusätzlich stärken. 
  • Dehnen: Durch gezielte Dehnübungen werden verkürzte Muskeln gedehnt und ihre Flexibilität verbessert. Für eine Stärkung der Nackenmuskulatur kannst Du beispielsweise langsam den Kopf zur Seite neigen. Am besten lässt Du Dir durch einen Physiotherapeuten ein Dehnprogramm zusammenstellen, das Deinen Bedürfnissen entspricht. 

Mit diesen Tipps förderst Du einen gesunden Lebensstil und tust nicht nur Deinem Körper, sondern auch Deinem Geist etwas Gutes.

Welchen Einfluss Stress und andere Umweltfaktoren auf Deine Gesundheit nehmen, erfährst Du auch bei einer Ausbildung zum Epigenetik Coach bei HealVersity. Möchtest Du zusätzlich homöopathische Muskelrelaxantien einsetzen, solltest Du Dich von einem Experten beraten lassen.

Dr. med. Manuel Burzler, Mitgründer von HealVersity, ist ein Pionier im Bereich der funktionellen Medizin und Epigenetik. Seit der Gründung im Jahr 2020 setzt er seine umfassenden Kenntnisse ein, um HealVersity an die Spitze der innovativen Gesundheitsbranche zu führen.

Unter seiner Leitung hat das Unternehmen nicht nur eine führende Rolle in der Entwicklung von Konzepten für Epigenetik-Coachings eingenommen, sondern bietet auch die erste zertifizierte Fortbildung in diesem Bereich an.

Er verbindet in seiner Arbeit Persönlichkeitsentwicklung mit medizinischer Expertise, um neue Wege für das Wohlbefinden der Menschen zu schaffen.

Dr. med. Manuel Burzler | Epigenetik-Coach
Dr. med. Manuel Burzler
Med. Experte für funktionelle Medizin & Epigenetik
Ausbilder und Gründer
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram